Enquete „Aktives Altern“

Gesund in die Arbeit – Gesund aus der Arbeit 

Mit besonderem NÖ Schwerpunkt „Ländlicher Raum“

  • Dienstag, 16. Oktober 2012 an der FH St. Pölten
  • Veranstalter: AKNÖ und FH St. Pölten

Impulsreferat "Active Aging"

Altern wird in der sozialwissenschaftlichen Bearbeitung vielfach als „Grenzstruktur des sozialen Lebens zum organischen“ (Reiterer 2003:55) verstanden. Vielfach fällt dann die Thematisierung von Altersfragen zugunsten der letzteren Betrachtungsweise und zu medizinisch-pathologischen Deutungen aus. Ähnlich verhält es sich mit der Gleichsetzung von „Alter“ und „demographischer Wandel“ und von „Alter“ und „Betreuungskosten/Pflegegeld“.

Dimensionen, welche Fragen von Identität und Lebensentscheidung, von Generationszusammenhang und kommunaler Mitbestimmung berühren, kommen hier oft zu kurz bzw. werden vielfach auch überschätzt (Stichwort: Rekrutierung von „aktiven JungseniorInnen“ für ehrenamtliche Gemeindeaktivitäten und für Inklusionsprobleme genereller Art).

Im Rahmen dieses Referats wird aber das „Zurecht-Kommen“ bzw. die „Bewältigung“ eines Generationserlebens in der Gegenwartsgesellschaft in den Blick genommen. Die in Österreich hierzu herrschenden Praxen werden anhand einer im Rahmen von Equal II (2006 – 2008) durchgeführten exemplarischen Untersuchung von Deutungsmustern im ländlichen Gemeindekontext (NÖ und Vorarlberg) diskutiert sowie ausgewählte Best Practice-Beispiele vorgestellt. Kommunale Altenpolitik gilt hierbei nicht nur als Querschnitts-Agenda sondern als Erweiterung politischer Mitgestaltungsoptionen von (älteren) BürgerInnen quer zu sozialen Lagen und Klassen.

Referat gehalten von Manuela Brandstetter im Zuge des

  • Workshop III: Auf dem Weg in den (un)ruhestand – und danach?
    Leitung Dr. Alfred Obermair (AKNÖ) / Dr. Christoph Redelsteiner (FH St. Pölten)
    Impulsstatement: Dr.in Manuela Brandstetter (FH St. Pölten)
    Auf dem Weg zur Pension landen viele in einem Zwischenreich mit längerem Aufenthalt: PensionswerberInnen, die längere Krankenstände verzeichnen, respektive den Antrag auf Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension stellen, bleiben oft jahrelang im Dreieck zwischen den Institutionen GKK, PVA und AMS hängen. Wie könnte eine gelungene Brücke zwischen Arbeit und Pension aussehen, und vor allem: was kommt danach?

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