Projekte

Lebenswelt- und Sozialraumanalyse in Wien Josefstadt

März - Oktober 2013

Forschungsziel ist es, die Bedürfnisse der Jugendlichen in Wien Josefstadt zu erheben und den Bedarf an Jugendeinrichtungen festzustellen.

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Master-Forschungsprojekt: Die Bewältigung von Armut und sozialer Ungleichheit im so genannten „peripheren Regionen“

Jänner 2012 - April 2013

Projektleitung: Manuela Brandstetter

Das gegenständliche Forschungs- und Entwicklungsprojekt ist fallbezogen in einer Region verortet,die sich im in erster Linie durch besondere Bedingungen der Erreichbarkeit charakterisieren lässt.Im Zentrum steht die Forschungsfrage:„Wie bewältigen BürgerInnen der Region die (Zuschreibung von) Armut? Wie geben sie Praktiken der Hilfe weiter und welche Kosten der Bewältigung (Zugänge zu Netzwerken, u. a. Kapitalien) entstehen dabei?

Mithilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse soll eine Modellbildung für einen Handlungsansatz entlang folgender Frage erfolgen: Welche Ansätze für „agency-Bildung“ lassen sich aus dem vorhandenen Wissen heraus entwickeln?“

Sozialraumstudie "Wien Innere Stadt - Jugendbedarfe und Jugendlebenswelten"

März - September 2012

Im Fokus der Untersuchung stand die subjektive Lebensweltperspektive von 13- bis 18-jährigen Jugendlichen und ihre jeweiligen Alltage. Aus ForscherInnensicht zeigen sich Jugendliche in Innere Stadt interessiert daran, aktiv an der Gestaltung ihres Sozialraums mitzuarbeiten und zeigen sich in mehreren Befunden als tendenziell unzufrieden mit den für sie intransparenten Abläufen und Informationen.

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Kinder und Jugendliche in Heidenreichstein

September 2011


Eine Abbildung des aktuellen Sozial- und Gesundheitsdiskurses durch BürgerInnen einer österreichischen Grenzgemeinde in ihren verschiedenen funktionalen Rollen als VerantwortungsträgerInnen, StakeholderInnen und BürgerInnen - insbesondere in Gestalt zugezogener Familien mit Kindern - des Sozialraums Heidenreichstein.

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Ziel: Die Einschätzung der Bedürfnisse von (zugezogenen) Familien aus subjektiver Perspektive (so genannter Lebensweltperspektive), genauso wie aus jener von ExpertInnen und VerantwortungsträgerInnen

Fragestellung der Fördergeber (Fonds Gesundes Österreich, Arbeitsmarktservice, Landesrätin für Gesundheit): Welchen Bedarf an Sozial- und Gesundheitsmaßnahmen haben Jungfamilien - unter besonderer Berücksichtigung des Zuzugs - in der zu untersuchenden Gemeinde?

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Lebens- und Sozialraumanalyse "Landesjugendheim Hollabrunn"

Mai 2011

Die zentrale Forschungsabsicht der gegenständlichen Untersuchung gilt der subjektiven Lebensweltperspektive von Kindern und Jugendlichen; d. h. der Teilnahme an ihren Abläufen, dem Aufsuchen von Orten, Plätzen und Ereignissen, wo Alltag der BewohnerInnen im Park stattfindet. Dabei interessieren jene Sinngebungen, die in Alltagsreden bzw. in (kinder- und jugendadäquaten) Kommunikationsformen zum Ausdruck kommen. Sie gewähren Einblicke in die Prinzipien jener Ordnung, die der Nutzung des Raums bzw. der ihr zugrundeliegenden Aneignung zugrundeliegen. Diese wiederum bilden die Grundlage für jene Planungsentscheidungen, die auch dem gegenständlichen Forschungsauftrag zugrundeliegen.

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Master-Forschungsprojekt "Unspezifisches Helfen in webbasierten Foren"

Oktober 2010

Leiterin: Manuela Brandstetter

Im gegenständlichen Master-Projekt gehen wir der Frage nach, inwiefern virtuelle Räume nicht nur als Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung sondern als „Sozialräume“, als hergestellte relationale (An)Ordnung von Gütern und Menschen zu begreifen sind (Löw 1991). Nachgegangen wird in diesem Zusammenhang der zentralen Frage, welche Bedeutung in diesem Zusammenhang der Frage nach unspezifischer, personenbezogener Hilfe zukommt und wie die diesbezüglichen Unterstützungsformen sich in virtuellen Räumen manifestieren. Welche Charakteristika unspezifischer personenbezogener Hilfe finden sich in den webbasierten Foren, IRCs und Boards (die nicht unmittelbar einem gesellschaftlichen Funktionssystem zurechenbar (Spezialisierung) sind und die keine spezialisierte Dienstleistung erbringen sollen)? Welche Analogien der auffindbaren Hilfeformen zu etablierten Formen der unspezifischen Hilfe, wie etwa dem Case Management, sind auffindbar? Wie konfigurieren sich diese? Anhand ausgewählter, virtueller Räume, d. s. webbasierte Foren, Boards, und IRCs soll empirisch-deskriptiv erarbeitet werden, wie sich diese Netzwerke zusammensetzen, inszenieren, welche Modi sozialen Austauschs dort stattfinden und welchen Stellenwert „unspezifische Hilfe“ dort einnimmt bzw. wie sich konfiguriert. Nicht-Ziel des Projekts ist es, das WWW als neues „Handlungsfeld Sozialer Arbeit“ oder es als Markt für ein Dienstleistungsangebot zu denken. Aus diesem Grund sollen auch nur solche Räume ins Sample integriert werden, die nicht zum Zweck der Schaffung eines Unterstützungsangebots geschaffen werden (z. B.: Beratungsforen u dgl.).

Lebenswelt- und Sozialraumstudie "Jugend in einer peripheren Kleinstadt"

Mai - September 2010

Bei der Forschung handelt es sich um eine beauftragte Expertise über die Lebenswelt von Jugendlichen in einer peripheren Kleinstadt, die bis vor 20 Jahren vom Eisernen Vorhang betroffen war. Die Sekundäranalyse kriminalpolizeilicher und arbeitsmarktpolitischer Daten sowie solcher aus dem aktuellen Melderegister bilden gemeinsam mit abgefragten Lebensweltperspektiven den zentralen Erkenntnisgegenstand. Die Studie bildet die Entscheidungsgrundlage für lokale VerantwortungsträgerInnen im Vorfeld der Einführung professionell ausgeführter Jugendarbeit vor Ort. Im Erhebungszeitraum von 5 Monaten wurden folgende Punkte erfasst:

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Lebensweltstudie "Jugend in Loosdorf"

Mai 2010

Das Bild von „Jugend 2010“, welches VerantwortungsträgerInnen, BürgerInnen und Gewerbetreibende sowie UnternehmerInnen in Loosdorf zum Ausdruck bringen, bildete einen Schwerpunkt der gegenständlichen Studie.

Es ging maßgeblich darum, die Einschätzungen, Wünsche und Probleme der Jugendlichen in Loosdorf aus deren subjektiver Perspektive zu erfassen und mithilfe dieser Ergebnisse Wissen für die Weiterentwicklung der jugendpolitischen Positionierung in Loosdorf zu gewinnen und zu entscheiden, wie und ob der Um- bzw. Ausbau des Jugendzentrums „JuCeLo“ in Loosdorf von statten gehen soll und ob bzw. inwieweit mobile JugendarbeiterInnen das bestehende Angebot der offenen Jugendarbeit ausweiten sollten. Ziel war es also, vor Ort sowie durch Sekundärdaten zu beobachten, wie sich das Bild von Jugend sowie deren Lebensweltperspektive skizzieren lässt und wie bzw. inwiefern sich darauf beruhend Handlungsbedarf für (mobile) offene Jugendarbeit formulieren lässt.

Die Forschungsfragen, welche Gemeinde und Verein an die ForscherInnen herantrugen und auf deren Basis der gegenständliche Auftrag formuliert wurde, lauteten:

  • Wo halten sich Loosdorfer Jugendliche im öffentlichen Raum auf?
  • Gibt es Gruppierungen? Wenn ja, wie grenzen sich diese Gruppierungen voneinan- der ab?
  • Können Gefährdungslagen festgestellt werden (z. B.: Suchtgefährdung, destruktive Strategien) bzw. besteht die Gefahr einer Chronifizierung solcher Strategien?
  • Welchen Austausch gibt es zwischen Loosdorf und dem Umland?
  • Welche Ansätze gibt es für mobile Jugendarbeit?

 

 

Präsentation der Lebensweltstudie "Jugend in Loosdorf 2010", verfasst von Manuela Brandstetter, Barbara Rieder, Kathrin Gric und Corinna Sattler im Gemeinderat von Loosdorf.

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Projektbericht Krummnussbaum

Dezember 2008

Der Abschlussbericht des Projekts "Youth Wanted - Jugend gefragt" beschreibt den Forschungs- und Entwicklungsprozess dieses sozialräumlich orientierten Projektes. Es wurde von September 2007 bis Oktober 2008 an der Fachhochschule St.Pölten und in der niederösterreichischen Gemeinde Krummnußbaum durchgeführt. Das Vorhaben beruhte auf der Kooperation zwischen der Fachhochschule St.Pölten Studiengang Soziale Arbeit und der rund 1.300 EinwohnerInnen zählenden Mostviertler Gemeinde entstand auf Anregung des ortsansässigen Jugendgemeinderates. Das Projektteam bestand aus 12 Studierenen, namentlich Isabella Buchberger, Melanie Buxbaum, Viktoria Feichtinger, Beate Gutmann, Gertrude Griessler, Anita Kitzwögerer, Marie-Theres Krendl, Wolfgang Krikula, Katharina Mayer, Marina Müllner, Anja Schagerl und Julia Simon.

Betreut und begleitet wurde es von Mag.a (FH) Ursula Stattler, und DSA Katrin Polinger als Projektleiterinnen sowie Dr. Günter Stummvoll als Experte für wissenschaftliche Fragen.

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