Lebens- und Sozialraumanalyse "Landesjugendheim Hollabrunn"

Mai 2011

Die zentrale Forschungsabsicht der gegenständlichen Untersuchung gilt der subjektiven Lebensweltperspektive von Kindern und Jugendlichen; d. h. der Teilnahme an ihren Abläufen, dem Aufsuchen von Orten, Plätzen und Ereignissen, wo Alltag der BewohnerInnen im Park stattfindet. Dabei interessieren jene Sinngebungen, die in Alltagsreden bzw. in (kinder- und jugendadäquaten) Kommunikationsformen zum Ausdruck kommen. Sie gewähren Einblicke in die Prinzipien jener Ordnung, die der Nutzung des Raums bzw. der ihr zugrundeliegenden Aneignung zugrundeliegen. Diese wiederum bilden die Grundlage für jene Planungsentscheidungen, die auch dem gegenständlichen Forschungsauftrag zugrundeliegen.

Das Forschungsziel bestand darin, herauszufinden, welches Bild der Parkanlage bei den Kindern und Jugendlichen bzw. bei den Jugendgruppen selbst präsent ist und welche Bedeutung dieser für sie derzeit hat. So ist aus dem Diskurs zur Jugendbeteiligung in der Bundesrepublik Deutschland bekannt, dass Kinder und Jugendliche seit den 1990ern Fragen der Raumgestaltung und -aneignung eine erhöhte Aufmerksamkeit entgegenbringen und dass die Bedeutung des Themas insbesondere für Fragen des der Bildung und Lebensgestaltung unmittelbaren Einfluss ausüben. 

Infos

  • Projektleitung: Manuela Brandstetter
  • Laufzeit: Mai - September 2011
  • ProjektmitarbeiterInnen: Veronika Stemberger, Andreas Neidl 
  • Auftraggeber: Landesjugendheim Hollabrunn